
die jeder kannte in der DDR.
Sie war eine der beliebtesten Filmschauspielerinnen.
Mit den Filmen „Eine Berliner Romanze“ (1956), „Verwirrung der Liebe“ (1959) und „Königskinder“ (1962) u.a. wurde sie berühmt. Auf über 85 Film- und Fernsehproduktionen kann Annekathrin Bürger bis 1990 zurückblicken.
Der Filmruhm hinderte sie nicht, nach abgeschlossenen Studium an der HFF-Babelsberg, im Theater anzufangen. Sie ging drei Jahre nach Senftenberg an das Theater der Bergarbeiter und war später 38 Jahre an der Berliner Volksbühne/Ost engagiert, spielte unter Besson und Castorf. In der Retrospektive der Berlinale 2006 wurde sie als „Traumfrau der Fünfziger“ geehrt. Anlässlich einer DEFA-Retrospektive mit Berlin-Filmen 2006 wurde ihr Film von 1976 „Hostess“, Regie: Rolf Römer, wieder aufgeführt, der mit weit über eine Million Zuschauer ein großer Erfolg war.
Ihre Chansonabende (Brecht und Gegenwart) führten sie schon zu DDR-Zeiten bis nach Italien, Finnland und Holland. Ihre literarisch-musikalischen Programme finden seit vielen Jahren auch beim hiesigen Publikum großen Anklang.
Ihre warme Stimme und ihre temperamentvolle Ausstrahlung überzeugen immer wieder ein be- geistertes Publikum.
Im neuen deutschen Fernsehen ist sie in den unterschiedlichsten Rollen, vor allem in „Im Namen des Gesetzes“ als Richterin und beste Freundin des Kommissars Bruno Ehrlicher im Leipziger „Tatort“, zu sehen.